Der Reiz des AFRONETZES besteht in der virtuellen Begegnung von Menschen mit Menschen. Diese Netikette soll Dir helfen, einige Umgangsformen kennen zu lernen, die im AFRONETZ, aber auch an anderen virtuellen Plätzen üblich sind. Diese Grundregeln und Informationen habe ich hier für Dich zusammengestellt.
- Vergesse niemals, dass auf der anderen
Seite ein Mensch sitzt!
- Erst lesen, dann denken. Noch einmal
lesen, noch einmal denken. Und dann erst posten!
- Teile etwas Neues mit!
- Deine Beiträge sprechen für
Dich - Sei stolz auf sie!
- Nimm Dir Zeit, wenn Du eine Beitrag
schreibst!
- Vernachlässige nicht die Aufmachung
Deines Beitrags!
- Achte auf die Betreffzeile!
- Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus!
- Kürze zitierten Text auf das notwendige
Minimum!
- Benutze für Dialoge mit einer
bestimmten Person direkte E-Mails!
- Gib eine Sammlung Deiner Erkenntnisse
an das AFRONETZ weiter!
- Achte auf gesetzliche Regelungen!
- Benutze Deinen Namen!
- "Du" oder "Sie"?
- Don´t feed the trolls!
- Benutze Emoticons!
1. Vergesse niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!
Wenn sie ihre Beiträge verfassen, denken viele Leute leider nicht daran, dass die Nachrichten nicht von Computern gelesen werden, sondern von anderen Menschen.
Deine Beiträge im AFRONETZ können nicht nur von Leuten im deutschsprachigen Raum gelesen werden, sondern auf der ganzen Welt. Laß Dich also nicht zu verbalen Ausbrüchen hinreißen.
Bedenke: Je ausfallender und unhöflicher Du Dich gebärdest, desto weniger sind die Leute bereit, Dir zu helfen, wenn Du selbst einmal etwas brauchst.
Eine einfache Faustregel! Schreibe nie etwas, was Du dem Adressaten nicht auch vor anderen Leuten ins Gesicht sagen würdest!
2. Erst lesen, dann denken. Noch einmal lesen, noch einmal denken. Und dann erst posten!
Die Gefahr von Missverständnissen ist bei einem schriftlichen Medium besonders hoch. Vergewissere Dich mehrmals, dass der/die AutorIn des Diskussionsbeitrages, auf den Du antworten willst, auch das gemeint hat, was Du denkst. Insbesondere solltest Du darauf achten, ob nicht vielleicht Ironie, Sarkasmus oder eine ähnliche Variante des Humors benutzt wurde, ohne ihn mit dem Emoticon ":-)" zu kennzeichnen.
Dein Beitrag wird an ein weltweites Publikum verteilt. Teile daher etwas Neues mit, wenn Du einen Beitrag schreibst!
Mache Deinen Standpunkt klar, und drücke Dich verständlich aus. Durch schlüssige Argumentation kannst Du von vornherein viele Mißverständnisse vermeiden.
Denke aber daran, dass niemand gerne Beiträge liest, die mehrere hundert Zeilen lang sind. Dein Beitrag sollte kurz und prägnant sein, jedoch ohne dass dabei das Verständnis auf der Strecke bleibt.
4. Deine Beiträge sprechen für Dich - Sei stolz auf sie!
Die meisten Leute im Netz kennen und beurteilen Dich nur aufgrund dessen, was Du im AFRONETZ schreibst. Versuche daher, Deine Beiträge leicht verständlich und möglichst fehlerfrei zu verfassen.
Bedenke, dass Dein Anliegen schlecht vertreten wird durch einen Beitrag, der nicht elementaren Anforderungen an Stil, Form und Niveau genügt.
5. Nimm Dir Zeit, wenn Du eine Beitrag schreibst!
Einige Leute denken, es reiche aus, einen Beitrag in wenigen Minuten in den Rechner zu "hacken". Besonders in Hinblick auf die vorangegangenen Punkte ist das aber kaum möglich. Du solltest Dir Zeit nehmen, um einen Beitrag zu verfassen.
Vergewissere Dich vor dem Schreiben, ob nicht bereits andere eine gleichwertige Antwort verfasst haben. Dadurch kennst Du einen Teil der nachfolgenden Diskussion und kannst vorgebrachte Argumente bei Deinem Beitrag schon berücksichtigen.
Jeder Beitrag sollte vor dem Abschicken mindestens einmal vollständig durchgelesen und überarbeitet werden.
Manchmal empfiehlt es sich auch, etwas Zeit vergehen zu lassen, bevor mensch antwortet. Oft reagiert mensch zu impulsiv oder verfasst eine Beleidigung.
Deine Beiträge sind Ausdruck Deiner Kompetenz. Die einzige Möglichkeit, wie die anderen TeilnehmerInnen Deine soziale und fachliche Kompetenz beurteilen können, liegt in Deinen Beiträgen.
6. Vernachlässige nicht die Aufmachung Deines Beitrags!
Durch Groß- und Kleinschreibung wird der Text leserlicher. Absätze dienen der Gliederung und lockern den Text auf. Darüber hinaus sollten Punkte und Kommas selbstverständlich sein. Eigener und zitierter Text sollten grundsätzlich durch eine Leerzeile getrennt werden.
Du solltest die Breite der eigenen Zeilen unter etwa 70 Zeichen halten, denn Zeilen mit mehr Zeichen können von Menschen nun noch mit Anstrengung gelesen werden.
7. Achte auf die Betreffzeile!
Wenn Du einen Beitrag verfässt, achte bitte besonders auf den Inhalt der Betreffzeile (Thema). Hier sollte in kurzen Worten (möglichst unter 40 Zeichen) der Inhalt des Beitrags beschrieben werden, so dass einE LeserIn entscheiden kann, ob er von Interesse für sie/ihn ist oder nicht.
Angewohnheit ist es, wenn Du das alte Thema zusätzlich auch noch angibst; bei Antworten auf solche Artikel (Followups) sollte das alte Thema aber entfernt werden.
8. Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus!
Achte darauf, dass Du Deine ironisch gemeinten Bemerkungen so kennzeichnest, dass keine Missverständnisse provoziert werden. Bedenke: In einem schriftlichen Medium kommt nichts von Deiner Mimik und Gestik herüber, die Du bei persönlichen Gesprächen benutzen würdest.
Im Netz gibt es für diesen Zweck eine Reihe von Symbolen, die mensch
Emoticons bzw. Smileys nennt.
Die gebräuchlichsten sind ":-)" oder ":-(". Wenn Dir nicht sofort
auffällt, was diese Smiley-Symbole bedeuten sollen, lege den Kopf
doch einfach auf die Linke Schulter und schaue noch einmal... :-).
Für den/die LeserIn gilt: Erscheint Dir ein Text missverständlich oder unlogisch, ziehe in Betracht, dass er ironisch oder sarkastisch gemeint sein könnte. Bitte im Zweifelsfall den/die AutorIn per E-Mail um eine Erklärung, statt sofort ein Followup zu posten.
9. Kürze zitierten Text auf das notwendige Minimum!
Es ist eine gute Angewohnheit, kurze Ausschnitte des Textes, auf den mensch sich bezieht, wörtlich zu zitieren und dem eigenen Text voranzustellen.
Mache es Dir zur Angewohnheit, nur gerade so viel Originaltext stehen zu lassen, dass dem/der LeserIn der Zusammenhang nicht verloren geht. Zitierter Text (Quote) stellt nur eine grobe Gedankenstütze dar, viel wichtiger ist das, was Du an neuen, interessanten, eigenen Gedanken hinzugefügt hast.
10. Benutze für Dialoge mit einer bestimmten Person direkte E-Mails!
Wenn Du dem/der AutorIn etwas mitteilen willst, überlege bitte, ob dies eine Bereicherung der laufenden Diskussion ist und auch andere interessieren könnte - oder ob nicht eine einfache, direkte E-Mail besser geeignet wäre.
Ein Beispiel: Hitzige Diskussionen arten manchmal in wüste Beschimpfungsorgien (sogenannte "Flame Wars") aus. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, ab dem außer den KontrahentInnen niemand mehr an der Diskussion interessiert ist.
Auch Hinweise auf technische Probleme, offensichtliche Irrtümer oder Netiketteverstöße tätigt mensch besser per direkter E-Mail.
Technische Fragen, An- oder Abmeldungswünsche, Verstöße gegen die Netikette maile bitte an owner@afronetz.net.
11. Gib eine Sammlung Deiner Erkenntnisse an das AFRONETZ weiter!
Wenn Du eine Frage an die Netzgemeinde gestellt und darauf Antworten per E-Mail empfangen hast, welche evtl. auch andere Leute interessieren könnten, fasse die Ergebnisse (sinnvoll gekürzt) zusammen, und lasse damit auch andere von den Antworten auf Deine Frage profitieren.
Entsprechend gilt für die LeserInnen: Wenn Du gerne möchtest, dass jemand eine Zusammenfassung veröffentlicht, bitte die Person per direkter E-Mail darum, auf gar keinen Falls öffentlich (Followup).
Bedenke: Es gilt als unhöflich, in einem Diskussionsforum, nur Fragen zu stellen und die Antworten per direkter E-Mail einzufordern. Niemand liest gern Foren, in denen nur Fragen gestellt werden, aber keine Antworten stehen.
Überlege, ob Mails die Du erhalten hast, von dem/der AbsenderIn für die Öffentlichkeit bestimmt waren!
12. Achte auf gesetzliche Regelungen!
Achte darauf, dass Du mit deinem Beitrag keine Gesetze brichst.
Begehe keine Straftaten. Rufe nicht zu Straftaten auf. Wenn Du unsicher bist, ob Du die Rechte eines anderen vielleicht verletzen könntest, frage vorher Deinen Webmaster um Rat. owner@afronetz.net
Das Veröffentlichen von E-Mails ist - abgesehen von seinen rechtlichen Konsequenzen - unhöflich und sollte nicht ohne die Einwilligung der/des AutorIn geschehen. Da Deine Beiträge von einem weltweiten Publikum gelesen werden, sei zurückhaltend mit dem, was Du über andere sagst.
Im AFRONETZ schreiben wir keine anonymen Beiträge. Verwende deshalb bitte Deinen Namen. Keine Angst, wir alle müssen täglich Farbe-Bekennen. Unbekannte Pseudonyme und "virtuelle Persönlichkeiten" sind schlechter Stil. Sie untergraben das Vertrauen in unserer Online-Gemeinschaft.
Im AFRONETZ sind wir Schwestern und Brüder i.d.R. per "Du". Wem ein "Sie" persönlich lieber ist, kann die Netzgemeinschaft um entsprechende Rücksicht bitten.
Wird mensch gesiezt, sollte mensch dennoch nicht gleich mit dem "Du" beginnen, sondern vorher fragen, ob dies für die/den anderen in Ordnung ist.
Hinter diesem englischen Satz ("Füttere die Trolle nicht!") verbirgt sich eine der wichtigsten Regeln. Trolle sind Diskussions-TeilnehmerInnen, die Spaß daran haben, Zwietracht in Diskussionsforen zu säen oder auch einfach nur in grober Weise gegen die Netiquette verstoßen. Solche TeilnehmerInnen fühlen sich bestätigt, wenn andere auf ihre anstößigen Beiträge eingehen.
Daher gilt: Lasse solche Trolle links liegen und melde sie Deinem Webmaster owner@afronetz.net. Der Webmaster kann die Sperrung von Trollen veranlassen.
Wenn das gesamte Forum die Einträge ignoriert, verlieren die StörenfriedInnen rasch den Spaß am posten und ziehen weiter.
Emoticons sind kleine Pictogramme, die in E-Mails oder beim Chat benutzt werden, um Emotionen auszudrücken. In den meisten Fällen handelt es sich bei den Emoticons um um 90° gedrehte Gesichter, die aus dem "Basis-Smiley" entstanden sind.
Eine Übersicht der gängigen Emoticons.